loader image
MPU Falle Fasching: Fasnet, Karneval und Co
MPU Falle Fasching: Fasnet, Karneval und Co

MPU Falle Fasching: Fasnet, Karneval und Co

Wie man eine MPU wegen Alkohols vermeidet und dennoch Spaß hat

„Narri, Narro“, „Helau“ und „Alaaf“ … ,

so hallt es heuer durch die Gassen – manch einer fürchtet Geister die er rief.

Als Verkehrspsychologe, der nicht in Verdacht steht, ungeheuer Furcht zu erzeugen, möchte ich heute ein heikles Thema ansprechen, das wie ein Unwetter gerade in der fünften Jahreszeit über uns hinwegziehen kann: eine drohende MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) aufgrund Alkoholkonsums während div. Faschings- oder Karnevalsveranstaltungen.

Ja, Ihr habt richtig gehört! Das bunte Treiben und die ausgelassene Stimmung können schnell zur Falle werden, wenn wir nicht aufpassen.

Die Faschings-Falle: Wie kommt es dazu?

Strophe aus „Narrenzeit“ von Olaf Lüken

Es ist keine Überraschung, dass Fasching oder Karneval oft mit ausgelassenem Feiern und dem Genuss alkoholischer Getränke einhergeht. Doch was viele nicht bedenken, ist die Tatsache, dass schon wenige Gläser Alkohol dazu führen können, dass man sich im Straßenverkehr strafbar macht. Eine lustige Kostüm-Party kann dann schnell zum Verlust des Führerscheins führen, wenn man sich anschließend „gut gelaunt“ ans Steuer setzt und erwischt wird. Die Kombination aus Alkohol und Autofahren ist ein gefährlicher Coctail, die nicht nur das eigene Leben, sondern auch das anderer gefährdet.

Was droht konkret?

Denjenigen, die sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzen drohen empfindliche Strafen. Neben Bußgeldern, Führerscheinentzug und Punkten in Flensburg wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine MPU angeordnet werden. Die ist nicht nur lästig, sondern auch zeitaufwendig und kann mit hohen Kosten verbunden sein. Zudem ist das Bestehen der MPU keine Selbstverständlichkeit und erfordert eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten.

Übrigens drohen entsprechende Sanktionen auch beim Fahren mit dem Rad, mit dem E-Bike oder mit dem Roller. Generell kann man davon sprechen, dass eine Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss sanktioniert wird – dann kommen sie tatsächlich: die Geister, die ich rief.

Wie kann man die Fasching-Falle vermeiden?

Nun, liebe Narren und Närrinnen, bevor ihr eure Faschingskostüme aus dem Schrank holt und euch auf die nächste Party stürzt, möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr die MPU-Falle umgehen könnt:

  1. Planung ist alles: Wenn ihr wisst, dass ihr auf einer Faschingsparty feiern werdet, plant im Voraus, wie ihr sicher nach Hause kommt. Organisiert einen Fahrdienst, nutzt öffentliche Verkehrsmittel oder ruft euch ein Taxi – es gibt viele sichere Möglichkeiten, nach Hause zu kommen, ohne selbst zu fahren. Auch manache Besen (Anschnallen nicht vergessen) sollen schon gesehen worden sein. Oder so, wie im Gedicht „Narrenzeit“ (siehe unten).
  2. Spaß ohne Alkohol: Wer sagt, dass man nur mit Alkohol Spaß haben kann? Es gibt viele alkoholfreie Getränke und Cocktails, die genauso lecker sind wie ihre alkoholhaltigen Varianten. Probiert doch mal einen Virgin Mojito oder einen alkoholfreien Hugo – ihr werdet überrascht sein, wie lecker sie sind!
  3. Verantwortungsbewusstsein: Denkt immer daran, dass euer Handeln nicht nur euch selbst betrifft, sondern auch andere Menschen. Tragt die Verantwortung für eure Handlungen und vermeidet es, betrunken zu fahren. Es ist besser, einmal zu viel Vorsicht walten zu lassen, als einmal zu wenig.
  4. Alternative Aktivitäten: Wenn euch das Feiern ohne Alkohol zu langweilig erscheint, dann probiert doch mal alternative Aktivitäten aus, wie zum Beispiel Karaoke, Spieleabende oder einen gemütlichen Filmabend mit Freunden. Spaß haben kann man auf viele verschiedene Arten, ohne dabei Alkohol trinken zu müssen.
Strophe aus „Narrenzeit“ von Olaf Lüken

MPU Falle? – Was bleibt…

Liebe Leserinnen und Leser, Fasching und Karneval sind eine wunderbare Zeit, um ausgelassen zu feiern und Spaß zu haben. Doch lasst Euch nicht von der ausgelassenen Stimmung dazu verleiten, unüberlegt zu handeln. Eine MPU wegen Alkoholkonsum im Straßenverkehr kann nicht nur teuer werden, sondern auch euer Leben und das anderer gefährden. Seid verantwortungsbewusst, plant im Voraus und genießt die närrische Zeit in vollen Zügen – aber immer sicher, ohne in die MPU-Falle zu tappen!

In diesem Sinne …

Euer Flaschengeit Verkehrspsychologe

MPU-Know-how.de
Author: MPU-Know-how.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

zwanzig − elf =